
Dem Badeurlauber wird auf Rügen eine Vielfalt an Stränden geboten. Ob Sand oder Stein, mit oder ohne Bikini, als Surfer oder Muschelsammler - auf ca. 60 km Küstenlinie wird jeder fündig.
In der Saison wird die Wasserqualität alle zwei Wochen geprüft und durchgängig als gut bis sehr gut befunden. Die Temperatur pendelt sich meist bei etwa 18 Grad ein.
Am beliebtesten sind ohne Frage die feinen weißen Ostseestrände. In den großen Seebädern Binz, Göhren, Sellin und Baabe kann es in der Saison schon mal schwer werden, sein Laken zwischen den vielen bunten Strandkörben auszubreiten. Dafür bietet sich dem Urlauber aber auch ein ca. 40 m breiter Traumsandstrand mit flachem Abfall ins Wasser. Als Faustregel gilt: je weiter von der Seebrücke entfernt, desto ruhiger wird es. Je nach Vorliebe findet jeder Besucher seinen Bereich. Schon zu DDR-Zeiten schworen viele auf die Freie Körperkultur (FKK), heute dominiert eher der Textilbereich. Oft nimmt man es aber nicht so genau mit den Zonen.
Auch den geliebten Vierbeiner kann man bis auf wenige Ausnahmen (u.a. in Sellin) an speziell gekennzeichneten Abschnitten mit an den Strand nehmen. Behindertengerechte Aufgänge gibt es derweil nur in Binz (Nr. 15, 21, 27 und 42).
In Prora und Thiessow geht es etwas beschaulicher zu, wobei die Strände nicht weniger schön sind. Zwischen Thiessow und Klein Zicker finden Surfer aufgrund der geringen Wassertiefe ihr Eldorado.
Auf der Schaabe (schmale Landzunge zwischen der Halbinsel Wittow und der Halbinsel Jasmund) kann man gleich zwischen zwei Ufern wählen: auf der östlichen Seite findet sich herrlichster Ostseestrand, auf der westlichen idyllisches Boddengewässer. Auch hier ist die Ostseeseite bei Surfern sehr beliebt.
Verhältnismäßig ruhig sind die Strände auf Wittow. Hier wechselt sich steinige Steilküste mit weißen Sandstränden ab. Über Hochufertreppen gelangt man schließlich zum kühlen Nass.
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