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Natur und Landschaft

Ostsee Natur

Feine weiße Sandstrände, von Schilf umsäumte Boddengewässerufer, mächtige Kreideklippen, seichte Heidelandschaften und alte Buchenwälder - das alles und noch viel mehr ist Rügen.
Mit ihren ca. 1800 Sonnenstunden im Jahr eine der sonnenreichsten Regionen in Deutschland, wird die Ostseeinsel jedes Jahr von einer Vielzahl Touristen besucht.
Während sich im Süden relativ klare Umrisse auf der Landkarte abzeichnen, ist die Küstenlinie im Norden/ Nordosten der Insel stark zerfurcht. Flach- und Steilküste wechseln einander ab. Die Küste ist dabei von Jahr zu Jahr eine andere: wenn im Herbst kräftige Stürme über das Land ziehen und sich im Frühjahr nach Frostende die Böden erweichen, brechen mitunter durch die wilde Meeresgischt große Landmassen vom Ufer ab.
Die landschaftliche Vielfalt des Nordens ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass es sich bei den heutigen Halbinseln Wittow, Jasmund, Granitz und Mönchgut um ursprünglich voneinander getrennte Inseln handelt, die erst durch Sandanschwemmungen (heute die Nehrungen Schaabe und Schmale Heide) zusammen wuchsen.
Landschaftliche Höhepunkte der Insel sind dabei die Steilküste des Kap Arkona auf Wittow mit den markanten Leuchttürmen, der Nationalpark Jasmund mit den berühmten Kreidefelsen und dem Wahrzeichen Rügens - dem 118m hohen "Königsstuhl"; weiter südlich die Hügellandschaft der Granitz mit ausgedehnten Wäldern und schließlich im Südosten das Mönchgut mit seinen langen Sandstränden an der Außenküste und verträumten Buchten zur Boddenseite hin.
Die höchste Erhebung der Insel ist mit 161m der Piekberg auf Jasmund, wobei Rügen von Süd nach Nord stetig ansteigt ehe sich die Kreideklippen ins Meer stürzen. Der flache Süden wird heute vor allem landwirtschaftlich genutzt.
Die Vegetation Rügens reicht von Eichen- und Buchenwäldern über Moore und Salzwiesen bis hin zu seltenen Orchideenarten im Nationalpark Jasmund. Um diese einzigartige Vielfalt zu erhalten, gebietet es sich innerhalb der Schutzzonen auf den ausgeschilderten Wanderwegen zu bleiben!
Neben seltenen Pflanzen gibt es auf Deutschlands größter Insel auch viele Tiere zu beobachten: etwa 300 Vogelarten, darunter Seeadler und viele andere Wasservögel, Schmetterlinge sowie im Nationalpark lebende Damhirsche, Bachforelle und Glattnatter nennen Rügen ihr Zuhause.

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